GL-1200
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Ein „Tunnelofen“ ist ein industrielles Heizsystem, das für die „kontinuierliche thermische Verarbeitung großer Mengen“ konzipiert ist. Es verfügt über eine längliche, isolierte Heizkammer (den „Tunnel“), durch die sich die Produkte gleichmäßig auf einem Fördersystem (Rollenherd, Band, Schieber oder Hubbalken) bewegen.
Kontinuierliche Verarbeitung: Produkte werden an einem Ende ein- und am anderen Ende wieder ausgegeben, nachdem sie einen kontrollierten Heiz-/Kühlzyklus durchlaufen haben, was eine ununterbrochene Produktion ermöglicht.
Programmierbare Temperaturzonen: Der Tunnel ist in mehrere unabhängig gesteuerte Heiz- (und oft auch Kühlzonen) unterteilt. Dies ermöglicht eine präzise Definition thermischer Profile:
Vorheizen
Einweichen/Halten (bei Zieltemperatur)
Kontrollierte Kühlung
Gleichmäßige Erwärmung: Entwickelte Luftströmungs- und Heizelemente sorgen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung über die Produktcharge und entlang der Tunnellänge innerhalb jeder Zone.
Vielseitige Temperaturbereiche: Verfügbar für den Betrieb bei relativ niedrigen Temperaturen (~100 °C / 212 °F) zum Trocknen/Aushärten bis hin zu sehr hohen Temperaturen (über 1700 °C / 3092 °F) zum Sintern oder Schmelzen. Übliche Bereiche sind 500 °C – 1100 °C (932 °F – 2012 °F).
Atmosphärenkontrolle (optional): Kann für den Betrieb unter bestimmten Atmosphären (Inert: N2, Ar; Reduzierend: H2, H2/N2; Vakuum) ausgestattet werden, um Oxidation zu verhindern, die Reduktion zu erleichtern oder spezielle Prozesse zu ermöglichen.
Hoher Durchsatz und Effizienz: Optimiert für große Chargen und lange Produktionsläufe, wodurch der Energieverbrauch pro Einheit im Vergleich zu Chargenöfen deutlich reduziert wird.
Automatisierungsintegration: Entwickelt für die nahtlose Integration in automatisierte Produktionslinien, wodurch die manuelle Handhabung minimiert wird.
Keramik: Brennen von Fliesen, Sanitärkeramik, technischer Keramik, feuerfesten Materialien.
Metallurgie: Glühen, Hartlöten, Sintern (Metallpulver, PM-Teile), Anlassen, Spannungsarmglühen, Härten von Metallen.
Elektronik: Brennen von Dickschichtschaltungen, MLCC-Kondensatoren, Ferriten.
Glas: Glühen, Biegen, Anlassen.
Automotive: Trocknen/Härten von Katalysatorbeschichtungen, Wärmebehandlung von Bauteilen.
Allgemeine Fertigung: Trocknen, Aushärten (Farben, Beschichtungen, Verbundwerkstoffe), Kalzinierung.
Hohe Produktivität: Kontinuierlicher Betrieb maximiert die Leistung.
Konsistente Qualität: Präzise Temperaturkontrolle und Gleichmäßigkeit sorgen für wiederholbare Ergebnisse.
Reduzierte Arbeitskosten: Hoher Automatisierungsgrad.
Energieeffizienz: Geringerer spezifischer Energieverbrauch als Chargenöfen bei gleichem Durchsatz.
Prozesskontrolle: Möglichkeit zur Erstellung komplexer, präzise kontrollierter Wärmeprofile.
Skalierbarkeit: Länge und Konfiguration können an bestimmte Produktionsmengen und -prozesse angepasst werden.
Rollenherdofen: Produkte werden auf motorisierten Keramik-/Metallrollen bewegt.
Gitterbandofen: Produkte, die auf einem durchgehenden Drahtgeflechtband transportiert werden.
Brammenschubofen: Auf feuerfeste Platten geladene Chargen, die durch den Tunnel geschoben werden.
Hubbalkenofen: Produkte werden schrittweise durch Balken angehoben und bewegt.
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